Google Ads: Gebotsstrategien anhand der festgelegten Ziele bestimmen

26. November 2018 0 Kommentare

Google Ads:
Gebotsstrategien
Suchmaschinenmarketing (SEM)

Google Ads: Gebotsstrategien anhand der festgelegten Ziele bestimmen

In Google Ads stehen Ihnen als Werbetreibender mehrere Gebotsstrategien zur Verfügung. Jede Gebotsstrategie kann auf ein anderes Ziel zugeschnitten werden. Welche Strategie dabei für Sie am besten geeignet ist, richtet sich zum einen auf den Schwerpunkt und zum anderen auf das Werbenetzwerk Ihrer Kampagne!

Werbeziele

Jede Gebotsstrategie ist für unterschiedliche Arten von Kampagnen und Werbezielen geeignet. Bei der Gebotseinstellung sind vier grundlegende Arten von Zielen sowie Ihre Kampagneneinstellungen zu berücksichtigen:

Schwerpunkt auf Conversions mit Smart Bidding

Wenn Sie sich auf Conversions konzentrieren möchten, sollten Sie die Verwendung von Google Ads Smart Bidding in Erwägung ziehen, um Ihre Gebote einfacher und effizienter festzulegen. Bei Smart Bidding wird für jede Auktion im Rahmen von automatischen Gebotsstrategien Machine Learning eingesetzt, um die Conversions oder den Conversion-Wert zu optimieren. Die folgenden vier Smart Bidding-Strategien sind verfügbar:

  1. Ziel-CPA (Cost-per-Acquisition):
    Wenn Sie Ihre Gebote für Conversions optimieren möchten, können Sie mit dieser Strategie die Anzahl an Conversions erhöhen und gleichzeitig einen bestimmten Ziel-CPA ins Auge fassen. Anhand der bisherigen Daten Ihrer Kampagne und einer Auswertung des Kontexts während der Auktion wird mit der Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ jedes Mal, wenn Ihre Anzeige ausgeliefert werden könnte, automatisch das optimale CPC-Gebot ermittelt. Das Google Ads-System legt die Gebote dabei so fest, dass ein durchschnittlicher CPA erreicht wird, der dem Zielbetrag für alle Kampagnen mit dieser Strategie entspricht.
  2. Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend):
    Wenn Sie Gebote für den Conversion-Wert optimieren möchten, können Sie mit dieser Strategie den Conversion-Wert erhöhen und gleichzeitig einen bestimmten ROAS ins Auge fassen. Bei einigen Conversions ist der ROAS möglicherweise höher als bei anderen. In diesem Fall wird in AdWords jedoch weiterhin versucht, einen Conversion-Wert pro Kosten zu erreichen, der Ihrem festgelegten Ziel-ROAS entspricht.
  3. Conversions maximieren:
    Wenn Sie Ihre Gebote für Conversions optimieren und Ihr gesamtes Budget ausgeben möchten, anstatt einen bestimmten CPA ins Auge zu fassen, können Sie diese Strategie verwenden.
  4. Auto-optimierter CPC:
    Wenn Sie Ihre manuellen Gebote automatisch anpassen möchten, um die Anzahl der Conversions zu maximieren, können Sie diese Strategie verwenden. SIe ist bei manuellen CPC-Geboten verfügbar. Mit dem auto-optimierten CPC werden Anzeigenauktionen ermittelt, die wahrscheinlich zu einer Conversion führen. Es wird versucht, den durchschnittlichen CPC niedriger als den maximalen CPC (einschließlich Gebotsanpassungen) zu halten.

Schwerpunkt auf Klicks mit CPC-Geboten

Wenn Sie zusätzliche Klicks erzielen möchten, um mehr Zugriffe auf Ihrer Website zu generieren, sollten Sie diese beiden CPC-Gebotsstrategien in Betracht ziehen:

  1. Klicks maximieren:
    Dabei handelt es sich um eine automatische Gebotsstrategie. Sie ist die einfachste Möglichkeit, Gebote für Klicks abzugeben. Sie legen lediglich ein Tagesbudget fest und Ihre Gebote werden über Ads automatisch so verwaltet, dass im Rahmen des Budgets möglichst viele Klicks erzielt werden.
  2. Manuelle Gebotseinstellung:
    Hier verwalten Sie Ihre maximalen CPC-Gebote selbst. Sie können unterschiedliche Gebote für jede Anzeigengruppe Ihrer Kampagne oder für einzelne Keywords oder Placements angeben.

Schwerpunkt auf Impressionen

Wenn Sie sich auf Impressionen konzentrieren möchten, können Sie eine der vier Gebotsstrategien ausprobieren, um die Sichtbarkeit zu maximieren:

  1. Ausrichtung auf Suchseitenposition:
    Dies ist eine Gebotsstrategie, bei der Ihre Gebote automatisch festgelegt werden. Anzeigen werden so wahrscheinlicher entweder ganz oben auf der Seite oder auf der ersten Suchergebnisseite ausgeliefert. Diese Gebotsstrategie eignet sich für Kampagnen vom Typ "Nur Suchnetzwerk". Es ist wichtig, dass Strategien auf aktive Kampagnen, Anzeigengruppen oder Keywords angewendet werden.
  2. Kompetitive Auktionsposition:
    Mit dieser automatischen Gebotsstrategie können Sie eine Domain auswählen, deren Anzeigenrang Sie übertreffen möchten. Ihre Anzeige erscheint dann über denen der Domain oder wenn die Anzeige der Domain nicht geschaltet wird.
  3. CPM-Gebote (Cost-per-1000-Impressions):
    Bei dieser Gebotsstrategie basiert die Abrechnung auf der Anzahl der Impressionen, die Sie auf YouTube oder im Google Displaynetzwerk erzielen.
  4. vCPM-Gebote (Cost-per-1000-Impressions für sichtbare Impressionen):
    Dies ist eine Strategie zur manuellen Gebotseinstellung. Sie bietet sich an, wenn Sie mit Ihren Anzeigen vor allem Aufmerksamkeit wecken möchten und es nicht so sehr darum geht, Klicks oder Zugriffe zu generieren. Sie haben die Möglichkeit, den Höchstbetrag festzulegen, den Sie pro 1.000 sichtbare Anzeigenimpressionen im Google Displaynetzwerk zu zahlen bereit sind.

Schwerpunkt auf Aufrufen oder Interaktionen

Wenn Sie Videoanzeigen schalten, können Sie CPV-Gebote verwenden. Bei diesem Gebotstyp zahlen Sie für Videoaufrufe und andere Interaktionen wie Klicks auf Overlays mit Call-to-Action, Infokarten und Companion-Banner. Sie geben bei der Einrichtung Ihrer TrueView-Videokampagne einfach den höchsten Preis ein, den Sie für einen Aufruf zu zahlen bereit sind.

Fazit

Wie Sie sehen, können Sie verschiedenste Gebotsstrategien verwenden. Jedoch sollten Sie vorher mit Bedacht an Ihre Kampagne und deren Ziele herangehen, um zu entscheiden, welche Gebotsstrategie denn am meisten Sinn macht. Denn nur dann können Sie Ihre Kampagne am effektivsten steuern und Geld sparen!

 

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