Die SSL-Verschlüsselung als Vertrauensbeweis für Browser und Besucher

20. November 2017 0 Kommentare

SSL-Zertifikat
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Die SSL-Verschlüsselung als Vertrauensbeweis für Browser und Besucher

„VORSICHT FALLE“! Kennen Sie noch den Fernsehklassiker mit Eduard Zimmermann, der unbescholtene Bürger über die Tricks von Neppern, Schleppern und Bauernfängern informierte? In der heutigen Online-Gesellschaft verbreiten sich Betrugsmaschen immer häufiger auch auf digitalem Weg. Darum ist ein sicherer Internetauftritt Ihres Unternehmens alternativlos. Eine Maßnahme mit signifikanter Wirkung ist ein gut geschützter Datenaustausch. Neben dem Google reCAPTCHA (mehr) kommt hier die SSL-Verschlüsselung ins Spiel.

Setzen Sie E-Mail-Betrug & Phishing den Riegel vor

Ohne eine verschlüsselte Verbindung sind einmal kursierende Online-Daten originalgetreu einsehbar. Nicht nur das, sie können sogar von Dritten verändert werden. Dies kann sich besonders dort als große Sicherheitslücke entpuppen, wo sensible Nutzerdaten wie Passwörter oder Bankdaten übermittelt werden. Die SSL-Verschlüsselung (engl. Secure Sockets Layer) ist hingegen eine Methode, die eine vertrauenswürdige Verbindung zwischen dem Browser Ihrer Website-Besucher und Ihrem genutzten Server herstellt. Gute Indizien für eine aktive SSL-Verschlüsselung sind, wie im unteren Beispiel zu sehen

1. das verwendete HTTPS-Protokoll

2. das kleine grüne Schloss vor der URL

Notwendigkeit der SSL-Verschlüsselung für Firmenwebsites

Eine SSL-Verschlüsselung ist für gewerblich betriebene Websites mit Login-Bereich oder Bezahlfunktionen zur Pflichtsache geworden, um einen Wettbewerbsnachteil zu vermeiden. Der Grund liegt unter anderem bei Google. Denn seit Januar 2017 warnt der Chrome-Browser die Nutzer vor dem Zugriff auf Web-Adressen mit nicht abgesicherten Formularen, weil sensible Informationen über das unverschlüsselte HTTP (Hypertext Transfer Protocol) übertragen werden. Nur ein aktives HTTPS-Protokoll, mit dem zusätzlichen S für „Secure“, besteht seitdem noch den internen Datenschutz-Check von Chrome.

Wichtig: Durch den gut platzierten Warnhinweis (Symbol oder Text) links neben der Webadresse werden Firmenwebsites mit HTTP-Protokollen deutlich abgewertet.


Quelle

Auch der Firefox-Browser von Mozilla löst eine ähnliche Sicherheitswarnung aus, wenn ein HTTP-Protokoll verwendet wird. Solche Meldungen können im ungünstigen Fall zum Besucherabsprung von Ihrer Website führen. Ein „Upgrade“ auf das unbedenkliche HTTPS-Protokoll wird also nicht nur von Google „nahegelegt“.

So funktioniert die Verschlüsselung über SSL-Zertifikate

Damit ein Browser wie Chrome oder Firefox eine sichere Verbindung zu einem Server aufbauen kann, benötigt dieser Browser eine Bestätigung dafür, ob der Server auch zu der Domain gehört. Hierzu werden SSL Zertifikate eingesetzt.


Das vorhandene SSL-Zertifikat Ihrer Website signalisiert dem benutzten Internet-Browser eine für ihn unbedenkliche verschlüsselte Verbindung. Beim Aufruf Ihrer Website sendet der Server zunächst das vorhandene SSL-Zertifikat an den Browser des Nutzers zurück. Das Zertifikat löst eine positive Identitätsprüfung aus und die Verschlüsselung der übertragenen Inhalte ist gewährleistet.

Die SSL-Verschlüsselung im Vorteils-Check:

1. Bonus für das Google-Ranking Ihrer Website

2. Vertrauensbildende Maßnahme für Ihre Website-Besucher

3. Schutz vor Datenmanipulation durch unbefugte Dritte

 

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