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Die Bedeutung von „Mobile first“ für Ihre Google AdWords-Anzeigen

09. Februar 2017 0 Kommentare

Mobile first
Allgemein
suchmaschinenmarketing (SEM)

Die Bedeutung von „Mobile first“ für Ihre Google AdWords-Anzeigen

Heutzutage ist das Smartphone für viele Nutzer ein ständiger und unverzichtbarer Begleiter im Alltag geworden. Eine Folge: Laut Google kommen weltweit mehr als die Hälfte der Suchanfragen von Mobilgeräten. Auf diese Entwicklung hat Google reagiert und bevorzugt bei Suchanfragen eben solche Inhalte, die bereits für mobile Endgeräte optimiert sind.

Was für den Nutzer nun vielleicht unwichtig klingt, ist bei näherer Betrachtung nur konsequent. Für Sie als Werbetreibenden bedeutet dies: Wenn Sie Ihre Google AdWords-Anzeigen nicht nach „Mobile first“-Kriterien aufbauen, landen Sie schnell auf den hinteren Positionen oder werden gar nicht mehr angezeigt. Also was tun?

Google AdWords: Das ist neu!

Um eine gut sichtbare Google AdWords-Anzeige schalten zu können, braucht man vier Komponenten:

  1. die richtigen Keywords
  2. passende Anzeigentexte
  3. eine eigene Homepage
  4. ausreichendes Budget

Die Keywords werden je nach dem gewünschten Leistungsschwerpunkt definiert. Wenn Sie auf der mit Ihren AdWords-Anzeigen verlinkten Zielseite z. B. für Ihre Anwaltskanzlei das Thema „Arbeitsrecht“ bewerben wollen, wählen Sie Keywords, die zu diesem speziellen Thema passen. Das Budget können Sie dabei natürlich individuell definieren.

Neu sind hingegen die Anzeigenformate, die sogenannten Expanded Text Ads!

Früher gab es:

  • eine Überschrift (25 Zeichen)
  • ein Beschreibungsfeld (zwei Zeilen á 35 Zeichen)

Heute sind es:

  • zwei Headlines (á 30 Zeichen)
  • zwei Pfade (á 15 Zeichen)
  • ein Beschreibungsfeld (80 Zeichen)

Somit können Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistung nun mit 170 Zeichen beschreiben, um den Interessenten zu einer Kontaktaufnahme zu animieren. Im Vergleich zu früher (Gesamt 95 Zeichen) sind dies immerhin 75 Zeichen mehr! Für eine Werbung, die nicht „Mund-zu-Mund“ ausgeübt wird, ist das viel.

Nun stellen Sie sich vielleicht zurecht die Frage, wieso Google überhaupt auf dieses neue Anzeigenformat setzt. Die Expanded Text Ads (ETA) sind mobil-optimierte Anzeigentexte. Dadurch wird versucht, die Darstellung in den mobilen Suchergebnissen zu verbessern. Wo früher noch jeweils mobilspezifische Texte für Smartphones und desktop-spezifische Texte für den PC ausgespielt wurden, werden heute die Expanded Text Ads für beide Varianten ausgestrahlt!

Der nächste wichtige Punkt – die Position der AdWords-Anzeigen! Die Google AdWords-Anzeigen wurden früher zentral und rechts auf der Bildschirmseite der Google-Suchmaschinenseite angezeigt. Dies hat sich seit der Umstellung der Anzeigenformate auch geändert. Es werden nun maximal vier Anzeigen im oberen zentralen und im unteren zentralen Bereich ausgespielt. Dadurch steigt die Anforderung an die werbenden Unternehmer, denn es werden nun maximal drei Google AdWords-Anzeigen weniger auf der Suchergebnisseite veröffentlich (früher max. 11, nun max. 8)!

Des Weiteren wurden die Anzeigen früher farblich hinterlegt und durch einen gelb hinterlegten „Anzeige“-Hinweis gekennzeichnet. Dies wurde ebenfalls geändert. Die Werbeanzeigen haben keine Hintergrundfarbe mehr und die Kennzeichnung ist nicht mehr gelb, sondern grün.

Haben Sie Fragen zu Google AdWords und den Neuerungen? Dann nutzen Sie gerne das Kommentarfeld und schreiben Sie mich an – ich werde Ihnen umgehend antworten!

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